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«Valaciclovir STADA 1000 mg Filmtabletten»

Was ist es und wofür wird es verwendet?

Valaciclovir STADA ist ein Medikament gegen Viren.

Valaciclovir STADA findet Anwendung in folgenden Situationen:
bei Patienten über 50 Jahren, zur Behandlung von Gürtelrose
zur Behandlung von genitalen Herpes-simplex-Virus(HSV)-Infektionen
zur Vorbeugung (Unterdrückung) von erneut auftretenden genitalen Herpes-simplex-Virus(HSV)-Infektionen bei Patienten mit mindestens 6 Rückfällen pro Jahr zur Vorbeugung von Cytomegalievirus (CMV) –Infektionen und -Erkrankungen nach einer Organtransplantation

Was müssen Sie vor dem Gebrauch beachten?

Valaciclovir STADA darf nicht eingenommen werden,

  • wenn Sie überempfindlich (allergisch) gegen Valaciclovir, Aciclovir oder einen der sonstigen Bestandteile von Valaciclovir STADA sind.

Besondere Vorsicht bei der Einnahme von Valaciclovir STADA ist erforderlich, Bei bestehenden Nierenerkrankungen oder älteren Patienten muss Ihr Arzt die übliche Dosis eventuell anpassen. Informieren Sie Ihren Arzt, wenn Sie unter einer Nierenerkrankung leiden. Informieren Sie Ihren Arzt, wenn Sie unter einer Lebererkrankung leiden.
Valaciclovir STADA kann Genitalherpes nicht heilen. Eine Ansteckung Ihres Sexualpartners ist nicht vollkommen ausgeschlossen. Sie müssen beim Geschlechtsverkehr entsprechende Sicherheitsvorkehrungen (Kondom) treffen, auch während der Behandlung mit Valaciclovir STADA.

Bei Einnahmevon Valaciclovir STADA mit anderen Arzneimitteln
Bitte informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen / anwenden bzw. vor kurzem eingenommen / angewendet haben, insbesondere Medikamente gegen Magensäureprobleme (z. B. Cimetidin), Gicht (z. B. Probenecid), oder Arzneimittel, die Ihre Immunabwehr schwächen (z. B. Mycophenolat-Mofetil, Ciclosporin, Tacrolimus), auch wenn es sich um nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel handelt.

Bei Einnahme von Valaciclovir STADA zusammen mit Nahrungsmitteln und Getränken Achten Sie darauf - besonders, wenn Sie älter sind - während der Behandlung mit Valaciclovir genügend Wasser zu trinken, um eine Austrocknung des Körpers zu vermeiden.

Schwangerschaft und Stillzeit
Falls Sie schwanger sind, dürfen Sie dieses Arzneimittel nicht ohne ärztliche Zustimmung einnehmen.Wenn Sie während der Behandlung feststellen, dass Sie schwanger sind, wenden Sie sich an Ihren Arzt. Dieser entscheidet, ob Sie mit der Behandlung fortfahren sollten.

Während der Behandlung mit Valaciclovir sollten Sie nicht stillen.

Fragen Sie vor der Einnahme von allen Arzneimitteln Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.

Verkehrstüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen
Valaciclovir STADA hat keinen oder vernachlässigbaren Einfluss auf die Verkehrstüchtigkeit und die Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen. Schwindel kann als Nebenwirkung von Valaciclovir STADA auftreten. Sprechen Sie in diesem Fall mit Ihrem Arzt bevor Sie derartige Aktivitäten beginnen.

Wie wird es angewendet?

Nehmen Sie Valaciclovir STADA immer genau nach Anweisung des Arztes ein. Bitte fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht ganz sicher sind.

Die Tabletten sollten eingenommen und mit viel Wasser geschluckt werden.

Erwachsene

Zur Vorbeugung von Schmerzen im Zusammenhang mit Gürtelrose
Die übliche Dosis beträgt eine 1000-mg-Tablette 3-mal täglich über 7 Tage. Sie sollten mit der Einnahme von Valaciclovir STADA nicht später als 3 Tage nach dem erstmaligen Auftreten der Beschwerden beginnen.

Zur Behandlung von erstmalig auftretenden genitalen Herpes-simplex-Virus(HSV)-Infektionen
Die übliche Dosis beträgt zwei 250-mg-Tabletten (500 mg) oder eine 500-mg-Tablette 2-mal täglich über 10 Tage. Sie sollten Valaciclovir STADA baldmöglichst nach dem Aufflammen der Erkrankung einnehmen, bevorzugt sobald sich die ersten Anzeichen einer Infektion entwickeln bzw. beim Auftreten von Ausschlägen.
Für diese Indikation stehen 250 mg bzw. 500 mg Tabletten zur Verfügung.

Zur Behandlung von erneut auftretenden genitalen Herpes-simplex-Virus(HSV)-Infektionen
Die übliche Dosis beträgt eine 1000-mg-Tablette pro Tag über 5 Tage. Sie sollten Valaciclovir STADA baldmöglichst nach dem Aufflammen der Erkrankung einnehmen, bevorzugt sobald sich die ersten Anzeichen einer Infektion entwickeln bzw. beim Auftreten von Ausschlägen.

Die übliche Dosis beträgt zwei 250-mg-Tabletten (500 mg) oder eine 500-mg-Tablette pro Tag. Die Dosis kann in einer oder zwei Teildosen eingenommen werden, z. B. eine 250-mg-Tablette am Morgen und eine 250-mg-Tablette am Abend. Der Nutzen der Behandlung muss nach 6 bis 12 Monaten neu beurteilt werden.
Für diese Indikation stehen 250 mg bzw. 500 mg Tabletten zur Verfügung.

Zur Vorbeugung von Cytomegalievirus-Infektionen und -Erkrankungen. Die übliche Dosis beträgt zwei 1000-mg-Tabletten (2000 mg) 4-mal täglich über 90 Tage. Die Behandlung sollte baldmöglichst nach der Organtransplantation begonnen werden.

Jugendliche über 12 Jahre

Zur Vorbeugung von Cytomegalievirus-Infektionen und -Erkrankungen Die übliche Dosis beträgt zwei 1000-mg-Tabletten (2000 mg), 4-mal täglich, normalerweise über 90 Tage. Die Behandlung sollte baldmöglichst nach der Organtransplantation begonnen werden.

Kinder unter 12 Jahre Die Anwendung von Valaciclovir STADA bei Kindern unter 12 Jahren wird nicht empfohlen, da noch nicht genügend Daten zur Wirksamkeit und Sicherheit vorliegen.

Wenn Sie unter eingeschränkter Nierenfunktion leiden Bei eingeschränkter Nierenfunktion wird Ihr Arzt die Dosis anpassen.

Wenn Sie bemerken, dass die Wirkung von Valaciclovir STADA zu stark oder zu schwach ist, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker.

Wenn Sie eine größere Menge von Valaciclovir STADA eingenommen haben, als Sie sollten Benachrichtigen Sie Ihren Arzt. Es kann zu Übelkeit und/oder Erbrechen
(Unwohlsein/Krankheitsgefühl), Kopfschmerzen oder Verwirrtheit kommen.

Wenn Sie die Einnahme von Valaciclovir STADA vergessen haben
Nehmen Sie nicht die doppelte Dosis ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben.

Wenn Sie die Einnahme von Valaciclovir STADA abbrechen
Sie sollten Valaciclovir STADA so lange einnehmen, wie von Ihrem Arzt verordnet.

Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung des Arzneimittels haben, fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

Was sind mögliche Nebenwirkungen?

Wie alle Arzneimittel kann Valaciclovir STADA Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.

  • Wenden Sie sich umgehend an Ihren Arzt oder die nächste Notaufnahme, wenn eine der folgenden Beschwerden bei Ihnen auftritt: Plötzliche Atem-, Sprech- und Schluckprobleme; Schwellung von Lippen, Gesicht und Hals; extremer Schwindel oder Kollaps; juckender, erhabener Hautausschlag.Dabei kann es sich um eine schwere allergische Reaktion handeln, die sehr selten beobachtet wurde.
  • Wenden Sie sich umgehend an Ihren Arzt, wenn eine der folgenden Beschwerden bei Ihnen auftritt: Häufige und/oder schwere Infektionen (insbesondere im Hals-Rachenraum); Ungeklärtes Fieber; Geschwüre im Mund- und/oder Rachenraum; Ungewöhnliche oder ungeklärte Blutergüsse oder Blutungen; Kleine (stecknadelkopfgroße) rote Punkte auf der Haut und/oder im Mund. Dabei kann es sich um Störungen des Blutbilds handeln (Reduzierung der weißen Blutkörperchen, die vor Infektionen schützen; Reduzierung der Blutplättchen, die zur Blutgerinnung beitragen), die sehr selten beobachtet wurden.
  • Wenden Sie sich baldmöglichst an Ihren Arzt, wenn eine der folgenden Beschwerden bei Ihnen auftritt: Magenbeschwerden wie Unwohlsein, Erbrechen, Durchfall und Magenschmerzen; Kopfschmerzen; Hautausschlag (der auch nach Einwirkung von UV-Licht auftreten kann, z. B. nach einem Sonnenbad oder dem Besuch eines Sonnenstudios).

Über folgende Nebenwirkungen wurde ebenfalls berichtet:

Häufig:
Übelkeit*
Kopfschmerzen

Gelegentlich: Atemprobleme (Dyspnoe)
Hautausschlag, gelegentlich verursacht durch Lichtempfindlichkeit

Sehr selten:

  • abnormale Verringerung der weißen Blutkörperchen (Leukopenie)*
  • erhöhte Blutungsgefahr und beeinträchtigte Blutgerinnung (Thrombozytopenie)*
  • Schwere allergische Reaktion (Anaphylaxie)*
  • Unruhe
  • gestörter Realitätsbezug (psychotische Beschwerden)
  • unwillkürliches Zittern oder Beben beliebiger Körperregionen (Tremor)
  • Koordinationsstörungen (Ataxie)
  • Sprechprobleme, undeutliche Aussprache (Dysarthrie)
  • Krampfanfälle, Muskelzuckungen
  • Gehirnstörungen (Enzephalopathie)
  • Koma
  • reversible Erhöhung der Leberwerte
  • Nesselausschlag
  • Schwellungen von Lippen, Augen oder Zunge (Angioödem)*
  • plötzliches/schweres Nierenversagen

* Bitte beachten Sie den Anfang von Abschnitt 4 „Welche Nebenwirkungen sind möglich?“ für wichtige Informationen.

Informieren Sie bitte Ihren Arzt oder Apotheker, wenn eine der aufgeführten Nebenwirkungen Sie erheblich beeinträchtigt oder Sie Nebenwirkungen bemerken, die nicht in dieser
Gebrauchsinformation angegeben sind.

Wie soll es aufbewahrt werden?

Arzneimittel für Kinder unzugänglich aufbewahren.

Sie dürfen das Arzneimittel nach dem auf dem Etikett und Verpackung nach Verwendbar bis: angegebenen Verfalldatum nicht mehr anwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des Monats.

Nicht über 30°C lagern.

Das Arzneimittel darf nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall entsorgt werden. Fragen Sie Ihren Apotheker, wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr benötigen. Diese Maßnahme hilft, die Umwelt zu schützen.


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