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«Zomig Rapimelt 2,5 mg - Schmelztabletten»

Was ist es und wofür wird es verwendet?

Zomig Rapimelt enthält Zolmitriptan. Es gehört zu einer Gruppe von Arzneimitteln, die man Triptane nennt.
Zomig Rapimelt wird zur Behandlung von Migränekopfschmerz angewendet.

  • Migränebeschwerden können durch Erweiterung der Blutgefäße im Kopf hervorgerufen werden. Es wird angenommen, dass Zomig Rapimelt - Schmelztabletten diese Erweiterung reduzieren. Dies trägt dazu bei, dass der Kopfschmerz und andere Beschwerden bei einem Migräneanfall, wie Übelkeit oder Erbrechen und Empfindlichkeit gegenüber Licht und Geräuschen, vergehen.
  • Zomig Rapimelt - Schmelztabletten wirken nur, wenn ein Migräneanfall bereits begonnen hat. Sie können keinen Migräneanfall verhindern.

Was müssen Sie vor dem Gebrauch beachten?

Zomig Rapimelt - Schmelztabletten dürfen nicht eingenommen werden, wenn:

  • Sie allergisch (überempfindlich) gegen Zolmitriptan oder einen der sonstigen Bestandteile des Arzneimittels sind (siehe Abschnitt 6 „Weitere Informationen“),
  • Sie einen hohen Blutdruck haben,
  • Sie jemals zuvor Herzprobleme hatten, einschließlich Herzinfarkt, Angina pectoris (Brustschmerz, der durch Sport oder körperliche Anstrengung ausgelöst wird) und Prinzmetal-Angina (Brustschmerz, der im Ruhezustand auftritt), oder an anderen herzbedingten Beschwerden gelitten haben, wie z. B. Kurzatmigkeit oder Druckgefühl in der Brust,
  • Sie einen Schlaganfall erlitten haben oder an vorübergehenden Symptomen litten, die ähnlich einem Schlaganfall sind (transitorische ischämische Attacken),
  • Sie schwerwiegende Nierenprobleme haben,
  • Sie gleichzeitig andere Arzneimittel zur Behandlung Ihrer Migräne einnehmen (z. B. Ergotamine oder Arzneimittel vom Ergotamintyp wie Dihydroergotamin und Methysergid) oder andere Migränemittel vom Triptantyp. Siehe auch nachfolgenden Abschnitt „Bei Einnahme von Zomig Rapimelt – Schmelztabletten mit anderen Arzneimitteln“.

Wenn Sie sich nicht sicher sind, ob einer der genannten Punkte auf Sie zutrifft, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker.

Besondere Vorsicht bei der Einnahme von Zomig Rapimelt - Schmelztabletten ist erforderlich

Vor der Einnahme von Zomig Rapimelt - Schmelztabletten informieren Sie bitte Ihren Arzt, wenn:

  • bei Ihnen ein erhöhtes Risiko besteht an einer ischämischen Herzkrankheit zu erkranken (Minderdurchblutung der Herzens). Ihr Risiko, daran zu erkranken, ist größer, wenn Sie rauchen, unter Bluthochdruck leiden, wenn Ihr Cholesteringehalt im Blut erhöht ist, wenn bei Ihnen eine Zuckerkrankheit (Diabetes mellitus) vorliegt, oder wenn ein Familienmitglied an einer ischämischen Herzerkrankung leidet,
  • Ihnen mitgeteilt wurde, dass Sie an einem Wolff-Parkinson-White-Syndrom (bestimmte Form von abnormalem Herzschlag) erkrankt sind,
  • Sie bereits Leberprobleme hatten,
  • Sie unter Kopfschmerzen leiden, die nicht Ihren normalen Migräne-Kopfschmerzen ähneln,
  • Sie andere Arzneimittel zur Behandlung von Depressionen einnehmen (siehe weiter unten in diesem Abschnitt unter „Bei Einnahme von Zomig Rapimelt – Schmelztabletten mit anderen Arzneimitteln“).

Falls Sie zu einer Behandlung ins Krankenhaus müssen, sagen Sie dem medizinischen Personal, dass Sie Zomig Rapimelt einnehmen.

Zomig Rapimelt ist nicht für die Anwendung bei Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren und Patienten über 65 Jahren empfohlen.

Ähnlich wie andere Migränebehandlungen kann eine übermäßige Einnahme von Zomig Rapimelt zu täglichen Kopfschmerzen führen oder Ihre Migränekopfschmerzen verschlimmern. Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt, wenn Sie den Eindruck haben, dass dies bei Ihnen der Fall ist. Möglicherweise müssen Sie die Einnahme von Zomig Rapimelt abbrechen, um dieses Problem zu beheben.

Bei Einnahme von Zomig Rapimelt – Schmelztabletten mit anderen Arzneimitteln

Bitte informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden bzw. vor kurzem eingenommen/angewendet haben, auch wenn es sich um nicht
verschreibungspflichtige Arzneimittel oder pflanzliche Präparate handelt.

Bitte sagen Sie Ihrem Arzt insbesondere, wenn Sie eines oder mehrere der folgenden Arzneimittel

einnehmen:

Arzneimittel zur Behandlung der Migräne

  • Wenn Sie außer Zomig auch andere Triptane einnehmen, warten Sie 24 Stunden bevor Sie Zomig einnehmen.
  • Nachdem Sie Zomig eingenommen haben, warten Sie 24 Stunden bevor Sie andere Triptane als Zomig einnehmen.
  • Wenn Sie Ergotamin-haltige Medikamente bzw. Arzneimittel vom Ergotamintyp (z. B. Dihydroergotamin oder Methysergid) einnehmen, warten Sie 24 Stunden mit der Einnahme von Zomig Rapimelt.
  • Nachdem Sie Zomig Rapimelt eingenommen haben, warten Sie 6 Stunden mit der Einnahme von Ergotamin-haltigen Arzneimitteln oder Medikamenten vom Ergotamintyp.

Arzneimittel zur Behandlung von Depressionen

  • Moclobemid oder Fluvoxamin.
  • So genannte selektive Serotonin-Wiederaufnahme Hemmer (SSRIs).
  • So genannte Serotonin-Noradrenalin-Wiederaufnahme Hemmer (SNRIs), wie z. B. Venlafaxin, Duloxetin.

Andere Arzneimittel

  • Cimetidin (Arzneimittel zur Behandlung von Verdauungsstörungen oder Magengeschwüren).
  • Antibiotika vom Typ der Chinolone (z.B. Ciprofloxacin).

Wenn Sie pflanzliche Präparate einnehmen, die Johanniskraut enthalten, können Nebenwirkungen häufiger auftreten.

Bei Einnahme von Zomig Rapimelt - Schmelztabletten zusammen mit Nahrungsmitteln und Getränken

Sie können Zomig Rapimelt mit oder ohne Nahrung einnehmen. Die Wirksamkeit von Zomig Rapimelt wird dadurch nicht beeinträchtigt.

Schwangerschaft und Stillzeit

  • Die Sicherheit einer Anwendung von Zomig Rapimelt in der Schwangerschaft ist nicht belegt. Sagen Sie Ihrem Arzt, wenn sie schwanger sind oder schwanger werden möchten, bevor Sie Zomig Rapimelt einnehmen.
  • Sie dürfen bis zu 24 Stunden nach der Einnahme von Zomig Rapimelt nicht stillen.

Verkehrstüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen

  • Während eines Migräneanfalls können Ihre Reaktionen langsamer als gewöhnlich sein. Denken Sie daran, wenn Sie Auto fahren oder Maschinen bedienen.
  • Es ist unwahrscheinlich, dass Zomig Rapimelt die Fähigkeit Auto zu fahren oder Maschinen zu bedienen beeinträchtigt. Sie sollten trotzdem abwarten wie Sie auf die Einnahme von Zomig Rapimelt reagieren, bevor Sie eine dieser Tätigkeiten ausüben wollen.

Wichtige Informationen über bestimmte sonstige Bestandteile von Zomig Rapimelt - Schmelztabletten

Zomig Rapimelt - Schmelztabletten enthalten Aspartam als Quelle für Phenylalanin und können schädlich sein, wenn Sie eine Phenylketonurie haben.

Wie wird es angewendet?

Nehmen Sie Zomig Rapimelt immer genau nach der Anweisung des Arztes ein. Bitte fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht ganz sicher sind.

Sie können Zomig Rapimelt einnehmen, sobald die Migräneattacke beginnt. Zomig Rapimelt ist aber auch während des Anfalls noch wirksam.

  • Die übliche Dosis ist 1 Zomig Rapimelt 2,5 mg - Schmelztablette.

Wenn Ihnen diese Tabletten bei einem Migräneanfall nicht ausreichend helfen, sagen Sie dies Ihrem Arzt. Ihr Arzt kann die Dosis auf 5 mg erhöhen oder Ihre Behandlung ändern.

Sie sollten nicht mehr Zomig Rapimelt einnehmen, als Ihnen verordnet wurde.

  • Nehmen Sie nicht mehr als zwei Dosen pro Tag. Wenn Ihnen Zomig Rapimelt 2,5 mg - Schmelztabletten verschrieben wurden, ist die tägliche Maximaldosis 5 mg.

Wenn Sie eine größere Menge von Zomig Rapimelt - Schmelztabletten eingenommen haben, als Sie sollten

Wenn Sie mehr Zomig Rapimelt eingenommen haben als Ihnen verordnet wurde, sagen Sie dies umgehend einem Arzt oder gehen Sie sofort in das nächstgelegene Krankenhaus. Nehmen Sie Ihr Zomig Rapimelt mit.

Was sind mögliche Nebenwirkungen?

Wie alle Arzneimittel kann Zomig Rapimelt Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen. Einige der im Folgenden genannten Beschwerden können von der Migräne selbst ausgelöst sein.

Häufig auftretende Nebenwirkungen (betrifft mehr als 1 von 100 Patienten):

  • Missempfindungen, wie zum Beispiel Kribbeln in Fingern und Zehen oder Überempfindlichkeit der Haut bei Berührung,
  • Schläfrigkeit, Schwindel oder Hitzegefühl,
  • Kopfschmerzen,
  • unregelmäßiger Herzschlag, - Übelkeit, Erbrechen,
  • Bauchschmerzen,
  • Mundtrockenheit,
  • Muskelschwäche oder Muskelschmerzen,
  • Schwächegefühl,
  • Schweregefühl, Spannungsgefühl, Schmerzen oder Druckgefühl im Rachen, im Nacken, in Armen und Beinen oder der Brust.

Gelegentlich auftretende Nebenwirkungen (betrifft weniger als 1 von 100 Patienten)

  • sehr schneller Herzschlag,
  • leicht erhöhter Blutdruck,
  • Anstieg der ausgeschiedenen Wassermenge (Urin) oder häufigeres Wasserlassen.

Selten auftretende Nebenwirkungen (betrifft weniger als 1 von 1000 Patienten)

  • Allergien/Überempfindlichkeitsreaktionen einschließlich Ausschlag mit Blasenbildung (Nesselsucht), Anschwellen von Gesicht, Lippen, Mund, Zunge und Rachen. Wenn Sie vermuten, dass Zomig Rapimelt bei Ihnen eine Allergie ausgelöst hat, brechen Sie die Einnahme ab und suchen Sie sofort einen Arzt auf.

Sehr selten auftretende Nebenwirkungen (betrifft weniger als 1 von 10 000 Patienten)

  • Angina pectoris (Schmerzen in der Brust, oft ausgelöst durch körperliche Belastung), Herzinfarkt oder krampfartige Verengungen (Spasmen) der Herzkranzgefäße. Wenn Sie Brustschmerzen oder Kurzatmigkeit nach der Einnahme von Zomig Rapimelt bei sich feststellen, setzen Sie sich mit einem Arzt in Verbindung und nehmen Sie keine weiteren Zomig Rapimelt - Schmelztabletten ein.
  • Krampfartige Verengungen (Spasmen) der Blutgefäße des Darms, die den Darm schädigen können. Sie können dann Bauchschmerzen oder blutigen Durchfall haben. Sollte dies passieren, setzen Sie sich mit einem Arzt in Verbindung und nehmen Sie keine weiteren Zomig Rapimelt - Schmelztabletten ein.

Informieren Sie bitte Ihren Arzt oder Apotheker, wenn eine der aufgeführten Nebenwirkungen Sie erheblich beeinträchtigt oder Sie Nebenwirkungen bemerken, die nicht in dieser
Gebrauchsinformation angegeben sind.

Wie soll es aufbewahrt werden?

Arzneimittel für Kinder unzugänglich aufbewahren.

Sie dürfen das Arzneimittel nach dem auf dem Umkarton angegebenen Verfalldatum nicht mehr anwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des Monats.

Nicht über 30 °C lagern.

Das Arzneimittel darf nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall entsorgt werden. Fragen Sie Ihren Apotheker wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr benötigen. Diese Maßnahme hilft die Umwelt zu schützen.


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